Schlagwort: Dissoziative Identitätsstörung

„Beobachter“: Admin. Verfahren gegen Jan Gysi

Gysi, der „trotz seiner teils zweifelhaften Ansichten (…) vielen als die Schweizer Koryphäe in Sachen Psychotraumatologie“ gilt, wie Journalistin Andrea Haefely schreibt, hatte in der von ihm verfassten Broschüre mit dem Titel „Organisierte sexualisierte Ausbeutung. Bericht für Strafverfolgung, Opferschutz, Opferhilfe & Therapie, aus psychotraumatologischer Sicht“ einen Vorschlag über den Einsatz von Fußfesseln im Opferschutz gemacht. Mittlerweile hat Gysi diese Broschüre von seiner Webseite gelöscht und merkt an, dass sie überarbeitet werde und nicht mehr gültig sei. (Allerdings kursiert diese 103 Seiten umfassende Publikation weiterhin im Internet und wird per Google Abfrage gefunden).

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Betroffene(nrat) empfiehlt …

Man könnte fast meinen, das Video wäre darauf aufgebaut worden, dem Interviewer zustimmen. Die Fragen des YouTube-Kanalbetreibers und Coach Matthias waren extrem suggestiv – wobei es passender wäre, in diesem Fall im Superlativ “extremst” zu reden. Das Interview ist in der Schilderung zweigeteilt. In der ersten Hälfte geht es darum, zu berichten, was Hajar als Kind im Kult erlebt hat und wie diese Machtstrukturen aufgebaut (gewesen) sind. In dieser Hälfte hat sie zu den gestellten Fragen: Einundzwanzig (21) Mal “GENAU” gesagt. Vierundzwanzig (24) Mal “JA” gesagt und die gestellten Fragen mehrmals mit “RICHTIG” oder anderen Zustimmungs-Vokabeln bestätigt.

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Mein Interview im Skeptiker

Beschreibung auf der GWUP-Seite: Die Webseite dissoziationen.de klärt kritisch über die Verschwörungstheorie vom satanistisch-rituellen Missbrauch und die damit einhergehende „Verzerrung der dissoziativen Identitätsstörung“ (DIS) auf. Den Anstoß für diese Internetpräsenz gab ein Vortragsvideo von der SkepKon 2018 in Köln mit Lydia Benecke und dem Kriminalbeamten Dirk Bosse, das die Betreiberin als arrogant und irreführend empfand. Doch im Zuge der intensiven Recherchearbeit zum Thema änderte sich sukzessive ihre Überzeugung. Seit diesem Jahr ist „Marvel Stella“ auch Mitglied der GWUP. Ihr Klarname ist der Redaktion bekannt. Das Interview wurde schriftlich geführt, die Fragen stellte Bernd Harder.

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Totalversagen von Justiz und Jugendamt

Ein Mensch ist, gerade wenn er sehr suggestibel ist (was bei Traumaopfern sehr häufig vorkommt), in der Lage, eine komplette Realität einzig nur mit Gedanken und in Folge auch Gefühle aufzubauen. Eine Realität, mit der die Biochemie und das neuronale System im Gehirn geformt werden. Siehe dazu auch die Entstehung der Dissoziativen Identitätsstörung. Aus genau dem Grund ist es auch möglich, diese Störung in der Therapie zu erzeugen, wenn gewisse Anlagen dafür vorliegen.

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WTF-Talk über Satanic Panic

Urbaniok fordert eine klare Grenzziehung zwischen einerseits schwersten Missbrauchsformen, wo es rituelle Elemente gibt, die jedoch nicht das Motiv sind, sondern instrumentalisiert werden, um Opfer zu manipulieren und einzuschüchtern und andererseits dem Verschwörungsnarrativ von internationalen Missbrauchskulten: „Der Begriff der rituellen Gewalt ist so problematisch und aus meiner Sicht sollte man den verlassen, weil unter dem Begriff ritueller Gewalt sich die Fälle sammeln, wo es tatsächlich zu fürchterlichen sexuellen Ausbeutungshandlungen kommt – aus kommerziellen, aus Machtinteressen, aus sexuellen Interessen – wo es rituelle Elemente hat. Diese Einzelfälle gibt es, aber unter diesem Begriff rituelle Gewalt sammeln sich auch die Verschwörungstheoretiker.“

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Ausagierte Gegenübertragung

Selten findet sich eine derart eindeutige Positionierung wie auf der Webseite des Salzburger Psychotherapeuten i.A. Mag. Florian Friedrich. Im Blog seiner Praxiswebseite wendet er sich in dem äußerst lesenswerten Artikel „Satanistische Verschwörungstheorien in der Psychotherapie“ ganz klar gegen die Verschwörungstheorie Satanic Panic. Er selbst habe auf einer Online-Plattform durch eine andere Psychotherapeutin und Verschwörungstheoretikerin erlebt, als täterloyal bezichtigt zu werden.

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