Schlagwort: Dissoziationen

Verschwörung im Fachbuch Teil I

In der aktuellen Neuauflage des Fachbuchs „Komplexe Traumafolgestörungen“ von Martin Sack, Ulrich Sachsse und Julia Schellong finden sich zwei Kapitel über Rituelle Gewalt und Programmierung bei Dissoziativer Identitätsstörung von der Psychologin Claudia Fliß. Die von Claudia Fliß verwendete Definition von Ritueller Gewalt stützt sich auf die Ausführungen vom UBSKM, der die ideologische Begründung oder Rechtfertigung der Gewalt u.a. im Kontext von Sekten und Kulten betont.

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Historie der Webseite

Selbst als Nora und ich über unsere Zweifel sprachen, wollten wir unter keinen Umständen den Opferschutz aufgeben. Wir sagten uns: »Selbst wenn es den satanisch-rituellen Missbrauch nicht gibt, so dürfen wir die Glaubwürdigkeit der Opfer nicht untergraben, da sie sonst auch für alle anderen Opfer verloren geht.« Damit haben wir falschen Opferschutz betrieben! Die tatsächlichen Opfer befanden sich auf der anderen Seite. Nämlich die zu Unrecht Beschuldigten, deren Existenz/en brachial vernichtet wurden/werden. Diese Opfer waren auf genau der Seite, die wir bekämpft hatten! Was wir – Nora und ich – getan haben, war opferfeindlich. Wir haben mit unserer Aktivität eine Verschwörung verfestigt und damit tatsächlich die Glaubwürdigkeit aller Opfer untergraben!

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Dissoziative Identitätsstörung

Unterm Strich geht es bei den Dissoziativen Identitäten um Menschen, die wie kleine Kinder in der imaginären Fantasiewelt ihr zuhause suchen. Oft mit imaginären Freunden, die sie sich zu eigen machen – meisten nach der Identifizierung mit Vorbildern oder geliebten Menschen. Sie suchen in sich eine Einheit, die sie »System« nennen, um einen Halt zu finden und versuchen damit den Alltag zu meisten. Hat man (subjektiv empfundene) Kinder in sich, darf man sogar vertrauen, ohne, dass ein Konflikt mit den bisherigen Erfahrungen entsteht.

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