Schlagwort: DIS

ARD-Radiofeature: False Memory & sexuelle Gewalt

Ein großes Manko des Features ist zudem, dass keine unabhängigen Experten bzw. Psychologen zu Wort kommen, sondern nur „Vertreter_innen ihrer Sache“, die polarisierter nicht sein könnten: auf der einen Seite Menschen, die seit Jahren die Rituelle Gewalt/ Mind Control-These vertreten, auf der anderen der False Memory Verein, der sogar, so wird Cammans zitiert, die Existenz der DIS-Diagnose anzweifelt.

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Wenn DIS ad absurdum geführt wird

Die Untersuchungen fand in einem überaus beengten (und sehr bedrohlich lauten) MRT-Gerät statt. Und man möchte uns nun erzählen, dass dieser Anteil, der von Frau Dr. Schlumpf ANP genannt wurde, mitten in der Untersuchung bewusst switchte, sodass ein 6-jähriger kindlicher Anteil, der einst die Gewalt erlebt hatte, nach „vorne kam“? Und diesem 6-jährigen Anteil wurde dann ein autobiografisches Trauma-Skript – das von der Betroffenen selbst verfasst worden war – vorgelesen?

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DeGPT erzeugt starke Irritationen

Bei der Betroffenen, deren Twitter-Verlauf ich weiter oben eingefügt habe, bekam ich den Eindruck, sie möchte gerne ernst genommen werden. Das kann ich gut verstehen. Aber wir – ich beziehe mich da mit ein – werden nicht ernst genommen, wenn wir das Krankheitsbild verzerren. Die Fantasie-Begabung macht aus uns keine Menschen, die irgendetwas spielen. Nur weil wir Fantasie haben, suggestibel und hypnotisierbar sind, wird unser Krankheitsbild nicht harmloser!

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Fiedler über die DIS

Es ist leider ein Fakt, der sich in all den Jahrzehnten durchgängig immer wieder neu bestätigt hat: Je mehr die Therapeuten nach Persönlichkeitsanteilen suchen, desto mehr werden Betroffene diese erzeugen und/oder präsentieren. Die Frage: »Mit wem spreche ich?« sollte m.E. strikt verboten werden. Genauso die Aufforderung, dieser/jener Anteil möge bitte »nach vorne kommen«, damit man mit ihm reden könne.

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Amnesien & Fugue – Persönliches

Ja, Erinnerungen sind stark an Affekte/Gefühle gekoppelt. Ganz von der Hand zu weisen ist es also – natürlich – nicht, dass unterschiedliche Anteile ihre eigenen Erlebnisse haben, die mit entsprechenden Erinnerungen einhergehen. Auch bei mir im System hat jeder „seine eigene Welt“, selbst jetzt, wo wir uns so nahe stehen. Aber all das ist nicht so geordnet oder gar auf Knopfdruck abrufbar, als hätte man Schubladen vor sich.

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MPS – Eine neue Frauenkrankheit?

Diplom-Psychologin und Literaturwissenschaftlerin Tanja Schmidt, geb. 1961, war in den frühen 1990er Jahren für den Verein Wildwasser-Berlin tätig; ein Verein, der später an der Verbreitung des Verschwörungs-Narrativ »Rituelle Gewalt & Mind Control« sehr stark beteiligt sein sollte. Schmidt verfasste damals einen Artikel mit dem Titel »Eine neue Frauenkrankheit? Zur Problematik der Diagnose MPS«

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