Schlagwort: Dissoziation

Wann ist Dissoziation eine Krankheit?

Bei Kindern bis zum 3./4. Lebensjahr ist es völlig normal, dass sie zwischen realer Wahrnehmung und Dissoziation hin und her springen. Deswegen ist die bisherige Annahme, Kinder würden sich durch Traumata explizit aufspalten, nicht ganz korrekt. Stattdessen muss man davon ausgehen, dass das, was im Laufe der Entwicklung zusammen gehört, (das Ich, das Selbst) inkohärent bleibt. Die Häufigkeit, mit der ein Mensch in einer normalen Form dissoziiert, nimmt erst mit dem Erwachsenwerden ab.

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Ein DIS System benötigt Hilfe

Die Dissoziative Identitätsstörung jedoch sorgt oft für eine Erweiterung der Chamäleon-Eigenschaft. Man nimmt nicht nur die Farbe der Person an, die man gerne hat, sondern man kopiert sie, man integriert sie, man verinnerlicht sie, man verkörpert sie, man lebt sie! Das tut man u.a., um Nähe herzustellen, um aus dieser Nähe und Identifikation Stärke zu ziehen und damit letztendlich neue Wesensarten zu integrieren, die das Überleben in dieser Welt ermöglichen. Man tut es aber auch, um Verluste zu vermeiden oder zu kompensieren. Einen Verlust zu erleben, bedeutet, sich selbst aufzulösen.

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Einreden einer Krankheit

Ich halte es für sehr wahrscheinlich – gerade auch, weil sie das Verständnis als angenehm empfand und die Therapeutin als Autorität wahr nahm – dass sie diese Diagnose unreflektiert angenommen hätte. Im Zuge weiterer Recherchen hätte sie mit Sicherheit auch Parallelen gefunden, denn das ist die Gefahr, wenn man sich online informiert. Mit den Kriterien solcher Störungen können sich extrem viele Menschen identifizieren, vor allem Menschen mit Borderline.

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Historie der Webseite

Selbst als Nora und ich über unsere Zweifel sprachen, wollten wir unter keinen Umständen den Opferschutz aufgeben. Wir sagten uns: »Selbst wenn es den satanisch-rituellen Missbrauch nicht gibt, so dürfen wir die Glaubwürdigkeit der Opfer nicht untergraben, da sie sonst auch für alle anderen Opfer verloren geht.« Damit haben wir falschen Opferschutz betrieben! Die tatsächlichen Opfer befanden sich auf der anderen Seite. Nämlich die zu Unrecht Beschuldigten, deren Existenz/en brachial vernichtet wurden/werden. Diese Opfer waren auf genau der Seite, die wir bekämpft hatten! Was wir – Nora und ich – getan haben, war opferfeindlich. Wir haben mit unserer Aktivität eine Verschwörung verfestigt und damit tatsächlich die Glaubwürdigkeit aller Opfer untergraben!

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Dissoziative Identitätsstörung

Unterm Strich geht es bei den Dissoziativen Identitäten um Menschen, die wie kleine Kinder in der imaginären Fantasiewelt ihr zuhause suchen. Oft mit imaginären Freunden, die sie sich zu eigen machen – meisten nach der Identifizierung mit Vorbildern oder geliebten Menschen. Sie suchen in sich eine Einheit, die sie »System« nennen, um einen Halt zu finden und versuchen damit den Alltag zu meisten. Hat man (subjektiv empfundene) Kinder in sich, darf man sogar vertrauen, ohne, dass ein Konflikt mit den bisherigen Erfahrungen entsteht.

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