McMartin-Preschool-Fall

Ein Experiment mit Deep Research: Der McMartin-Preschool-Fall

Der McMartin-Preschool-Fall gehört zu den bekanntesten und folgenreichsten Fällen der sogenannten Satanic Panic. Über kaum einen anderen Fall dieser Zeit wird bis heute so widersprüchlich berichtet. Kinder berichteten von sexuellem Missbrauch, später auch von unterirdischen Räumen, Tiertötungen und satanischen Ritualen. Sieben Menschen wurden angeklagt. Am Ende stand keine einzige strafrechtliche Verurteilung.

Ich wollte wissen, wie weit sich dieser Fall heute noch rekonstruieren lässt, wenn man möglichst konsequent versucht, nicht mit einem gewünschten Ergebnis zu beginnen. Dafür habe ich einen umfangreichen Forschungsauftrag für eine KI-basierte Deep-Research-Recherche formuliert. Die Vorgaben waren bewusst streng: Primärquellen und Gerichtsentscheidungen sollten gegenüber späteren Erzählungen bevorzugt werden.

Entstanden ist ein außerordentlich umfangreicher Forschungsbericht, der den Fall von der ersten Beschuldigung im August 1983 über den folgenreichen Elternbrief der Polizei, die Kinderbefragungen, medizinische Untersuchungen und die berühmten Tunnelbehauptungen bis zu den Gerichtsverfahren und der späteren wissenschaftlichen Aufarbeitung rekonstruiert. Besonders ausführlich beschäftigt sich der Bericht mit der Frage, wie die Aussagen der Kinder entstanden und was die heutige Gedächtnis- und Interviewforschung über die damals verwendeten Befragungsmethoden sagen kann. Tatsächlich existiert hierzu Forschung, die originale McMartin-Interviewtranskripte systematisch untersucht hat.

Bemerkenswert finde ich dabei gerade, was der Bericht nicht tut.

Er erklärt nicht sämtliche Kinder zu Lügnern. Er verschweigt auch die damaligen medizinischen Befunde nicht, sondern stellt deren damalige Interpretation dem heutigen medizinischen Forschungsstand gegenüber. Gleichzeitig dokumentiert er sehr deutlich die erheblichen Kontaminationsmöglichkeiten der Befragungen und das Fehlen unabhängiger materieller Bestätigung für zahlreiche der außergewöhnlichsten Behauptungen.


Der Forschungsbericht wurde nicht von mir geschrieben, sondern von einem KI-System im Rahmen von Deep Research auf Grundlage meines Forschungsauftrags erstellt. Ich veröffentliche ihn bewusst als KI-generierte, quellenbasierte Forschungsdarstellung und werde auch den zugrunde liegenden Rechercheauftrag transparent machen.

Ich selbst habe den umfangreichen Bericht bislang gesichtet und auf zentrale Sachverhalte geprüft, aber noch nicht jede einzelne Passage und jede angeführte Quelle abschließend redaktionell nachrecherchiert. Auch das möchte ich transparent sagen. Die angegebenen Quellen ermöglichen es zugleich, Aussagen nachzuprüfen und mögliche Fehler zu identifizieren.