Über mich



  • Öffentlicher Name: Marvelous, (Freunde nennen mich oft auch Marvi oder Marv)
  • Geburtsjahr: 1967
  • Geboren in: NBDG
  • Wohnort: Berlin
  • Familienstand: Ledig
  • Hobbys: Natur, Schreiben, Lesen, Lernen
  • Leidenschaft: Familie / Enkelkind / Katze
  • Beruf: Erwerbsunfähigkeitsrente
  • Pflegegrad 3

Worum geht es mir?

Es macht mir Freude, dich zu informieren und mich mit dir zu verständigen. Ich möchte für dich etwas tun, dich ein ganz klein wenig bereichern, Dir vielleicht auch eine neue Sichtweise ermöglichen, – sei sie auch noch so gering. Und ich möchte von DIR lernen. Ich möchte gerne deine Geschichte lesen und verstehen, was du erlebt hast.  Ich habe mich vor der Eröffnung dieser Webseite sehr lange damit befasst, warum ich sie überhaupt eröffnen und online stellen möchte. Was ist mein Ziel? Eigentlich ganz einfach: Mein Ziel ist der verbale und nonverbale Dialog mit dir!

Worum geht es im Weiteren?

Inzwischen, anders als ganz zu Beginn, geht es mir auch um einen selbstgestalteten Ort, wo ich ganz persönlich über mich schreibe. Etwas, was ich im Internet nie zuvor tat. Ich habe mich selbst in meiner Person und Biografie immer sehr bedeckt gehalten. Nicht nur, weil mir durch viele Amnesien Großteile meiner Biografie fehlten, sondern auch, weil das Internet nicht der richtige Ort für mich ist, um mich in meinem Sein darzustellen.

Die Bereiche, die sehr persönlich sind, und Aufschluss darüber geben, wer ich bin und was ich erlebte, sind mit einem Passwort versehen. Ich bitte davon abzusehen, nach dem Passwort zu fragen. Ich werde prinzipiell “Nein” sagen, da ich die Personen, die das Passwort bekommen, selbstständig auswählen möchte.

Was biete ich auf dieser Webseite:  

Informationen in mehreren Themenbereichen:

  • Dissoziationen inklusive Dissoziative Identitätsstörung
  • (allgemeines) leidvolles Weltgeschehen (unter News)
  • Hysterie, inklusive Zusammenhang zu den dissoziativen Störungen

Diese drei Themenkomplexe haben oberflächlich betrachtet  nicht viel miteinander zu tun. Aber wirklich nur ganz oberflächlich betrachtet.  😉 Tatsächlich kann man das eine Thema vom anderen kaum trennen.

Ganz wichtig ist mir, keine Kopie ins Internet zu stellen. Nichts, was es schon 100 Mal gibt. Ich versuche hier einen Mittelweg zwischen einer seriösen Aufklärung und persönlichen Ebene zu finden. Denn diese Seite hier ist nicht kommerziell, sondern rein privat.

Ich bin fachlich geschult in der

  • Kinderpädagogik
  • Kommunikationspsychologie
  • Entwicklungspsychologie,   
  • Gesundheitspsychologie

Psychische Erkrankungen:

  • 1995 Diagnose: Dissoziative Identitätsstörung
  • Inklusiver anderer dissoziativer Störungen, wie u.a. Amnesie und Depersonalisations-/Derealisationsstörung
  • 2008 Bestätigung der Diagnose: Dissoziative Identitätsstörung – DIS)
  • Konversionsstörung
  • Chronische komplexe posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS)
  • Chronische generalisierte Angststörung
  • Panikstörung
  • Hypochondrie
  • Rezidivierende depressive Störung (mittelgradige bis schwere Episoden)

Bewältigte psychische Erkrankungen:

  • Magersucht
  • Zwangsstörung
  • Selbstverletzungen
  • Affektkrämpfe
  • Jaktation (Jactatio capitis ist bewältigt, – Jactatio corporis aber weist nach wie vor noch immer ein Anteil in mir auf, wenn sie im Außen ist)
  • mehrere Phobien

Dissoziative Identitätsstörung:

Das letzte mal, wo ich die Diagnose Dissoziative Identitätsstörung bekam, liegt heute (2021) 13 Jahre zurück. Ich glaube persönlich, dass diese Diagnose inzwischen nicht mehr wirklich auf mich zutrifft. Amnesien, die früher zum Alltag gehörten, finden seit ca 10 Jahren kaum noch statt. Ausnahme sind extreme Krisen, die dann aber wirklich existenzgefährdend sein müssen.

Gut die Hälfte meines früheren Lebens befindet sich zwar noch immer hinter einem amnestischen Schleier, auch gibt es nach wie vor eine gewisse Teilung in mir, aber gegenwärtige Amnesien sind nicht mehr nötig. In mir herrscht weder Ablehnung gegenüber anderen Anteilen, noch Geheimnisse – im Gegenteil.

Zu wissen, dass jeder Anteil zu mir gehört, führt zu der Aussage, dass ich mich selbst als ganze Person mag. Ich werde in einem separaten Beitrag näher darüber berichten.

Im kommenden Jahr erscheint das ICD 11 und löst das bisherige ICD 10 ab. Enthalten ist dann auch eine neue Diagnose, die sich partielle Dissoziative Identitätsstörung (6B65) nennt. Vielleicht würde ich inzwischen bei einem erneuten therapeutischen Hilfebedarf diese Diagnose erhalten. Doch selbst da bin ich mir nicht mehr so sicher.

Ich habe mich durch all die (jahrelangen stationären) Therapien, durch die ambulante Hilfe und durch meinen eigenen Weg der Selbsthilfe über Jahrzehnte aus der manifestierten Diagnose DIS heraus entwickelt. Was bleibt, ist unermessliche Freude, weil ich somit nach und nach – wenn auch erst im Alter – immer mehr in den Genuss komme, das Leben in Gänze zu genießen. Etwas, was die meisten Betroffenen niemals erleben können.

(Zwischenanmerkung: Dies zuzugeben, ist nicht selbstverständlich, denn zu der Erkenntnis nach außen benötig(t)e ich die gefühlte Einvernehmlichkeit im Innen)

Psychiatrie-Diagnosen

Auf Grund sehr vieler Psychiatrieaufenthalte, gab es immer wieder Diagnosen, die “auf die Schnelle” vergeben wurden, und die sich als nicht haltbar erwiesen haben. Wie unter anderem: Schizophrenie und Bipolar. Auch viele Verdachtsdiagnosen wurden geäußert, die ich im Einzelnen jedoch nicht mehr erinnern kann.

Körperliche Erkrankungen:

  • COPD
  • SAPHO Syndrom – CRMO im dritten schwerbehinderten Stadium (Differenzialdiagnose von Prof. Dr. Fritz Schilling)
  • Arthritis
  • Chronischer (wandernder) Entzündungskomplex verschiedener physischer Bereiche auf Grund der inflammatorischen Grunderkrankung des angeborenen Immunsystems (starke psychische Beteiligung)
  • Glaukom
  • Grauer Star
  • Anisokorie (auf dem oberen/ersten Foto nicht erkennbar)
  • Monokularsehen
  • chronische Zystitis

Wie sieht man mich von außen?

Autorin des Textes siehe unten

Über Marvelous
Genauso wie sich das Leben an sich nur schwer beschreiben lässt (sondern nur er-leben), genauso wenig kann man Marvelous beschreiben. Weil die 26 Buchstaben des Alphabets in sämtlichen Kombinationen nicht ausreichen, um einen Menschen in all seiner Vielfalt in Worte zu fassen.

Wie viele Farbnuancen kann man aus den Grundfarben eines Malkastens mischen? Wenn jeder Buchstabe eine Farbe wäre, würden sich die Worte wie von selbst zeichnen – zu einem Farbraum, der sich zur Buntheit eines flüchtig schillernden Regenbogens ergänzt: unbegrenzt aber dennoch endlich; unerreichbar aber trotzdem zum Anfassen nah.

Marvelous widerlegt das oft zitierte Sprichwort: Nein – nachts sind eben nicht alle Katzen grau.

Sie liest zwischen den Zeilen. Direkt aus der Seele des Gegenübers, ohne dass es dafür Worte bedarf. Und sie schreibt mit Herzblut. Auch beziehungsweise gerade dann, wenn ihr Herz dabei blutet. Denn für ein Thema zu brennen, birgt immer auch ein wenig die Gefahr, selbst zu verbrennen.

Marvelous fühlt die Gefühle und den Schmerz anderer Menschen: Es ist ein Fühlen, was weit über das übliche Mitgefühl hinaus geht; in einer unverfälschten Welt ohne Floskeln und Filter, wo die Gefühle anderer schnell zu eigenem Fühlen werden.

Einem Menschen ohne Masken ehrlich gegenüber zu treten ist stark, es macht aber auch verletzbar. Denn es zeigt den eigenen Wesenskern – etwas zutiefst Menschliches, aber leider vielen Menschen fremd. Genau diesen Wesenskern möchte Marvelous ausfindig machen, in sich selbst und in anderen. Was liegt hinter all den (Seelen-)Masken und was macht einen Menschen aus – abseits der Schutzmauern, deren Errichtung die Gesellschaft uns allen von Kindesbeinen an aufgezwungen hat?

Es ist eine Reise, wo der Weg zählt, nicht nur das Ziel: Denn drei Schritte nach vorne und einer zurück macht in Summe immer noch zwei Schritte nach vorne.

Marvelous ist grenzenlos neugierig. Auf das Leben. Auf Menschen. Auf die Begegnung von Seelen: Vielfältig, authentisch und ungezähmt.

Drei Punkte … sind ein Platzhalter für alles, was nicht in Worte gefasst werden kann: für die Ecken und Kanten und für das Ungeschminkte, was zutiefst menschlich ist.

Der Versuch, Marvelous zu beschreiben, kann nicht mit einem bloßen Punkt enden. Sondern mit einem Semikolon, das alles offen lässt, was noch kommt: … ;

Über die Webseite:

Diese Webseite ist ein bunter Ikea-Schrank, dessen Schubladen entfernt worden sind. Weil man Menschen nicht in Schubladen stecken kann. Kein Mensch ist wie frisch gekochte Konfitüre, die man dampfend in Gläser abfüllen und fein säuberlich etikettieren kann: „Erdbeere“, „Aprikose“ … Nein!! Kein Mensch passt in ein Glas mit Deckel und Etikett drauf. Und wenn es unbedingt ein Etikett geben muss, dann bloß eines: nämlich „Mensch“.

Vielfalt kann sich nur entfalten, wenn man sie lässt. Nicht mit dem Ziel, faltenfreie Einheitsglätte zu erhalten. Sondern mit allem Licht und Schatten, damit das Leben selbst eigene Falten werfen darf.

Es geht um Gegensätze, die in Wahrheit keine sind. Sondern bloß Ergänzungen von etwas, was zusammen gehört und bloß aus Versehen getrennt worden ist: bunte Mosaiksteine, deren Vielfalt sich erst aus der Entfernung zeigt, wenn die einzelnen Steinchen zum großen Ganzen werden, das sich Leben nennt. Und Leben kann man nicht beschreiben, nur er-leben.

Auf der Webseite geht es um Wertschätzung, ohne zu bewerten. Und darum, das Wertvolle in jedem Menschen zu sehen. Wenn es keinen Maßstab gibt, was normal ist und was nicht, gibt es auch kein Anders-Sein. Sondern nur ein So-Sein in Individualität und Vielfalt.

Ein utopischer Raum, wo Freiheit unbegrenzt ist: unbegrenzt aber nicht grenzenlos. Denn um wahrhaft frei sein zu können, muss man Grenzen ziehen und sich abgrenzen gegenüber jeder Form von Gewalt.

Man darf nicht wegsehen, sondern muss hinschauen und Worte finden, wenn Missbrauch und Gewalt sprachlos machen – selbst wenn das Ringen um Worte gegen die erstickende Sprachlosigkeit eher dem Luft-Schnappen eines Ertrinkenden gleicht.

Diese Webseite soll eines sein: nämlich viele(s) sein. D.h. abseits von Vorurteilen und Klischees manches erklären, damit nur weniges offen bleibt – nämlich das, was offen bleiben muss, damit sich genau jene Vielfalt frei entfalten kann, der Worte niemals gerecht würden.
Der rote Faden ist ein buntes Wollknäuel im schubladenfreien Kleiderschrank des Lebens.
Keine Etiketten.
Keine Schubladen.
Keine Labels.
Diese Seite zeigt alle Seiten.
Weil es keine Seiten gibt.
Sondern nur ein Sein.
Wo alles sein darf.
Und die Seele frei atmen kann.

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Text: © T. Käst
Autorin im Genre Politik
ehemalige Journalistin
Magazin “News” und ORF

Kontakt:

Zum Impressum geht es HIER entlang.

E-Mail Kontakt: E-Mail: @Marvelous

Meine eigene Geschichte ….

wird in Kategorien beschrieben, die ich als Mein Erleben oder Persönliches bezeichne.

Die Beiträge in der Kategorie “Mein Erleben” sind, wie weiter oben bereits erwähnt, alle passwortgeschützt.

Das Bild links zeigt eine Vase, die meine Freundin für mich gezeichnet hat. Die Bedeutung der Vase werde ich demnächst separat beschreiben.

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