Ein überzeugender Psychiater

Ich versuche das, was ich als Wirklichkeit empfinde, zusammen mit Authentizität und Sorgfalt auf dieser Webseite einzubringen. Dass es mir hier nicht um Darstellung geht, dürfte man daran erkennen, dass ich auch den Zusammenhang zwischen Hysterie und DIS beschreibe, denn wer schon möchte sich mit etwas, was so verrufen wie die Hysterie ist, darstellen.

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Ich mache eine Pause

Es ist nicht das Internet, was bei mir gerade für eine gewisse Labilität sorgt, sondern große Probleme, Sorgen und Ängste in meiner Familie. Ich dachte, dass ich mich im Netz ein bisschen ablenken kann, doch dem ist nicht so. Das, was ich hier lese, zieht mich unfassbar runter. Auch spüre ich bei den Usern in FB, Twitter und Co sehr viel Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit, aber auch Hass. Egal, wo man hinschaut, es gibt nur noch ein Gegeneinander.

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Zielwechsel

Ich glaube, ich bin sehr blauäugig, wenn ich denke, dass irgendwer im breiten Internet auch nur im Hauch Interesse daran hat, sich mit anderen über ggf. unterschiedliche Betrachtungen auszutauschen und sich – wie ich es auch oft tue – weiter zu entwickeln. So wurde das Internet genutzt, als es noch keine sozialen Netzwerke gab, aber das ist bereits lange Geschichte! Heute muss man entweder voyeuristisch oder exhibitionistisch sein, sonst ist man raus!

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Hysterie als Stigma

Was hat sich denn in all den letzten Jahrhunderten geändert? Entweder, man unterstellt den ohnehin körperlich gepeinigten Frauen, dass sie voller Besessenheit (hexengleich) nur Aufmerksamkeit suchen oder gar unbefriedigt seien (hallo Mittelalter) oder man unterstellt Frauen, wie in und nach der Nazizeit, Hysterie, weil sie sich nicht im Rollenklischee einordnen. Inzwischen ist jeder hysterisch, der ab und zu mal ein paar Emotionen zeigt.

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Zwischen Erkrankung und Lifestyle (© Nora)

Post von Nora: Als ich es irgendwann begriffen hatte, wollte ich die Diagnose Borderline sofort wieder weg haben und loswerden; diese Etikettierung, die – wie ich im Google herausfinden sollte – so viele negative Zuschreibungen hatte. Ich, die ich jeden Tag an mir selbst scheiterte, wollte unbedingt „normal“ sein – ohne eine Vorstellung davon zu haben, was „normal“ denn überhaupt sein sollte außer ein steigerungsfähiges Adjektiv: normal – normaler – am normalsten.

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Corona, Krieg und Puppen

Ich ließ zu, wie alle Puppen in den Korb gestopft wurden, nachdem meine Hände über ihre Gesichter streichelten. Ein Finger popelte sogar in den Augen herum, beinahe wäre die Puppe kaputt gegangen. Das Bezahlen an der Kasse erfolgte in einem tranceähnlichen Zustand. Erst die frische Luft und das Sprechen mit Nora brachten mich wieder ein wenig zur Besinnung. Ich eilte nach Hause, mit all der Wärme und Geborgenheit in mir

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Liebe Mama, liebe Tochter

Ich habe ein Buch erworben. Liebe Mama, liebe Tochter – Ein Erinnerungsbuch für zwei Da sitze ich nun und frage mich, was ich mir erhofft habe. Ich wollte ein Buch für meine geliebte Tochter, die heute bereits erwachsen ist, anfertigen. Es ist – neben Texte, die bereits enthalten sind  – aufgeteilt, wo Mutter und Tochter jeweils ihre Erinnerungen hinein schreiben […]

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Ent-angstet (© Nora)

Wir leben in einer „ent-angsteten“ Zeit.Fast jeder hat sie, doch keiner will sie: die Angst.Denn zuzugeben, dass man ängstlich ist,über das Tabu-Thema zu reden,bleibt schmerzhafter Seelen-Striptease. Doch Angst ist nicht die Abwesenheit von Mut,sondern bezeugt die Anwesenheit von Stärke.Weil es mutig ist, Angst in Worte zu fassen,ist Angst zu haben niemals feige. Angst widersetzt sich dem Versuch, sie mit Buchstaben zu benennen.Sie […]

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Ignoranz

Was ist mit Euch? Ihr Mütter, die ihr all das wisst? Wieso schweigt ihr dazu? Wieso hört ihr denn nicht auf die Hilferufe Eurer Kinder? “Es ist Selbstschutz der Mutter”, heißt es so oft. Ist es das? Muss man wirklich immer alles entschuldigen, vielleicht sogar verstehen? Verstehen, dass auch ihr – Mütter – krank seid? Oder gar verzeihen, weil auch ihr – Mütter – in gewisser Weise Opfer seid? Zu 90% fühlt ihr es, wisst ihr es, aber ihr lasst es zu. Ihr schaut weg!

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