Michaela Huber & Corona

Kennt das jemand?

Man vertraut einem Menschen aus unterschiedlichen Gründen, und auf einmal fällt der Schleier. Nicht nur, dass sich das Vertrauen in Luft auflöst, auch fügt sich plötzlich ein bis dahin scheinbar unlösbares Puzzle nahtlos zusammen. Genauso geht es mir gerade jetzt die Tage mit der Trauma- und Dissoziations-Expertin Michaela Huber.

Ich kann noch nicht einmal behaupten, dass mich Frau Huber enttäuscht. Viel mehr erlebe ich eine Enttäuschung auf Grund meines eigenen Tunnelblicks. Seit langem gibt es Aufzeichnungen, die den Eindruck vermitteln, dass die Expertin eigene Mutmaßungen als “fachliches Lehrmaterial” anbietet. Doch das sind (Fach-) Themen, auf die ich später weiter eingehen werde. Hier und jetzt geht es mir um den Weg, den Frau Huber durch Corona eingeschlagen hat.

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Es ist nun einige Tage her, dass ich ihr Statement in Facebook las. Mir fiel sogleich der Ton auf, den ich als sehr befremdlich empfand, weil er nicht zu dem Bild passte, was ich persönlich von Frau Huber in mir trage. Er klang arrogant, gar patzig und teilweise sogar kindlich. Von Souveränität keine Spur.
   
Letztendlich aber habe ich diesen Beitrag weggeklickt, da ich ihn kognitiv nicht einordnen konnte.

(Eine Verlinkung ist nicht mehr möglich, da der Thread gelöscht wurde)

Einige Tage später stieß ich auf denselben Beitrag auf Instagram. (Inzwischen gelöscht, Stand Dezember 2021)

Dort fand ich dann auch Antworten von einer DIS Betroffenen, die sich mit einer resoluten Kritik an Frau Huber richtete. Interessant finde ich heute im Nachhinein, dass die kognitive Dissonanz in mir so dominant war, dass ich ohne Recherche davon ausging, die Betroffene sei durch irgendwas getriggert worden und reagiere nun unangemessen und mit falschen Zuweisungen. Ich habe also das Fehlverhalten bei der DIS Betroffenen gesucht, anstatt ihre Aussagen zu überprüfen. Doch das hielt zum Glück nicht lange an. Die Ungereimtheiten, die ich im Laufe der Jahre abgespeichert hatte, drangen plötzlich nach oben und mein Bedürfnis, Frau Huber in ihrer Gesamtheit zu betrachten, setzte sich durch.

Ich fing an zu recherchieren, vor allem (erst einmal) auf Twitter. Was ich zu Gesicht bekam, erschütterte mich. Immer wieder schaute ich nach, ob ich tatsächlich auf Frau Hubers Seite war. Ich zog es sogar in Erwägung, dass sich jemand einen Fakeaccount mit ihren Daten und Fotos anlegte, um ihr Schaden zuzufügen, wie es kürzlich Nina Hagen passierte. Diesen Gedanken hatten wohl auch andere Nutzer, was Ihr Statement erklärte, in dem es hieß: >>“Natürlich gehört diese Facebookseite und auch das dazu gehörige Profil mir.”<< Nun konnte ich die Zeilen kognitiv zuordnen, was das Verstehen aber leider nicht unbedingt vereinfachte.

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Es widerstrebt mir gerade jetzt in diesem Moment, über Frau Huber zu reden. Diese Angelegenheit hat mich auf einer Ebene berührt, die es schwer macht, mich rein journalistisch zu positionieren. Ich bin auch dankbar, dass ich Hilfe bei der Recherche von Nora bekam. Hätte ich dem alleine gegenüber gestanden, hätte es mich in der Gesamtheit überflutet.

Ich möchte mich hier in einer “Briefform” äußern. Zwar öffentlich, doch auch mit einer ganz persönlichen “Note”, denn es betrifft mich persönlich. Ich hoffe, Frau Huber weiß dies zu schätzen und einzuordnen, obwohl ich doch eher damit rechne, dass ich die Nächste sein werde, die sie blockieren wird.

Werte Frau Huber,

Kritik, die an Sie gerichtet wird, setzen Sie mit linker Hetze gleich. Auch fühlen Sie sich als Covidiot beschimpft, wenn Sie – laut eigener Aussage – auf Fakten aufmerksam machen. Siehe: HIER!

(Da der Verlauf gelöscht wurde, hier die Screens)

Diese Form von Abwehr sieht man sehr oft, wenn es um Kritik geht. Bei einer Therapeutin aber hätte ich mir mehr Reflektion gewünscht.

Seien Sie sich bitte sicher, ich gehöre weder zu dem linken, noch zu dem rechten Spektrum. Ich bin “nur” eine Dissoziations-Betroffene mit ein bisschen Ahnung vom Fach.

Es ist Ihr gutes Recht, mit den Maßnahmen der Regierung unzufrieden zu sein. Ich finde auch, dass die bzw. Ihre einzelnen Beiträge für sich gesehen, kein Problem darstellen. Es geht (mir!) noch nicht einmal darum, dass Sie in den sozialen Medien fast allen bekannten Querdenkern folgen. Ja, ich verstehe das. Man möchte sich ja schließlich ein umfangreiches und ganzheitliches Bild machen, oder?

Personen/Parteien/Organisationen, denen Sie folgen, sind:

  • Wolfgang Wodarg
  • Corona-Ausschuss
  • dieBasis
  • Wir2020_offiziell
  • Michael Ballweg
  • Klagepaten
  • Stefan Homburg
  • Boris Reitschuster…

Das sind jetzt nur einige von denen, die ich als extrem einseitig empfinde. Trotzdem könnte ich Sie, Frau Huber, auf Grund dessen keinem speziellen “Meinungslager” zuordnen. Es sei denn…

… der Gegenpart fehlt, um sich auch wirklich ein ganzheitliches Bild machen zu können. Zum Beispiel: Volksverpetzer, Mimikama und all die anderen, die das Gegenteil von dem postulieren, was die soeben angeführten Personen/Parteien verbreiten… Denen folgen Sie nämlich nicht.

Genauso verhält es sich bei den Virologen:

Prof. Hendrik Streeck folgen Sie, – Prof. Christian Drosten und Professorin Melanie Brinkmann aber folgen Sie nicht. Im Gegenteil. Über Professor Drosten sagen Sie sogar, dass er sich selbst als Psychologe der Nation geriert. Siehe hier

Ich behaupte einfach mal, dass Sie klug genug sind, um sich der Gefahr der Algorithmen bewusst zu sein. Also kann man noch nicht mal mutmaßen, dass Sie sich in irgendeiner Blase befinden, von der Sie nichts mitbekommen. Das bedeutet aber auch, dass sie ganz genau wissen, was Sie posten, warum Sie es posten, wieso Sie nur bestimmten Leuten folgen, und wieso Sie sich mit vielen Aufrufen bemühen, die Gesellschaft gegen die Maßnahmen der Coronapandemie aufzuwiegeln. Umso schlimmer, dass Sie jede Form von Rückmeldung oder auch Nachfrage heftig abwürgen, egal, von wem sie kommt.

Im März 2021 meinten Sie auf Twitter:

Da die Originale gelöscht wurden, hier der Screen

Sie stimmen dem zu? Sie betrachten alle(!), die Kritik an Sie richten, als Hans und Franz?

Frau Huber, es sind kompetente Fachleute, wie unter anderem der Kinderpsychiater Dierssen, (siehe HIER) die Ihre Aussagen hinterfragen. Es sind auch andere Therapeuten, (siehe HIER) die es nicht fassen können, was sie propagieren. Alle diese/Ihre “Kollegen” betrachten Sie als Hans und Franz, wenn sie Kritik üben?

Ich denke, wir sind uns einig, dass das wenig über die Kritiker aussagt, aber eine ganze Menge über Sie. (?)

Was ich jedoch am Schlimmsten finde, ist, dass Sie allem Anschein nach Traumapatienten “benutzen”, um ihre eigenen Befindlichkeiten durchzusetzen? Ich stelle das hier mal als Frage in den Raum, da ich zu Ihren Gunsten annehme, dass das nicht wirklich Ihre Absicht ist. (?)

Sehr geehrte Frau Michaela Huber,

ich verstehe durchaus, dass Sie allergisch auf etwas reagieren, was seitens der Regierung nach Angstmache klingt und sicherlich auch vielen Menschen Angst macht. Sie haben in Ihrer Praxis so viele Trauma- und Angstpatienten gehabt, dass Sie hier verständlicherweise sensibilisiert sind. Ich hätte es sogar zu schätzen gewusst, wie sehr Sie sich (scheinbar?) für Menschen mit Traumafolgestörungen einsetzen. Vor allem, wenn es um die Maskenpflicht geht. Siehe: “Maskenpflicht im Kontext von Psychotherapie”

Man muss sich aber die Frage stellen, ob es Ihnen tatsächlich um die Belange der Traumapatienten oder doch eher um die eigenen Belange geht, wenn man das Folgende zu Gesicht bekommt:

Da die Originale gelöscht wurden, hier die Screens:

Wahrscheinlich werden Sie nun sagen, dass für Sie beides zutrifft. Darf ich Sie fragen, wie sie unter den Bedingungen noch objektiv und fachlich souverän sein können? Sie vermischen hier fleißig subjektive Befindlichkeiten und Berufliches, und wundern sich, dass es Kritik hagelt? Sie posten seit Oktober 2020 maßnahmenfeindliche Statements, – wohlwissend, dass sich unter Ihren Followern extrem viele Traumaopfer befinden, und das vereinbart sich mit ihrer moralischen Verantwortung? Sie reden zwischenzeitlich von einem Hygienekrieg, von Zwangsmaßnahmen, Sie suggerieren eine drohende Diktatur und rufen in unterschiedlicher Manier zum Widerstand auf. Das ist für Sie vereinbar mit der Angstreduzierung, die Sie sich für die Traumaopfer wünschen?

Ich musste doch zugegebenermaßen etwas schlucken, als ich diesen Tweet hier las:

Da die Originale gelöscht wurden, hier der Screen

Verstehe ich das richtig, Frau Huber, dass COVID19 für Sie lediglich aus einer “normalen” Lungenentzündung besteht? Sie möchten, um es mal klar zu benennen, keinerlei Maßnahmen, – weder Lockdowns, noch Maskenpflicht und erst recht keine Impfungen? Sie möchten stattdessen mit dem Virus leben, wie es jahrtausendelang unsere Vorfahren taten? Siehe: Hier

Sie möchten also all die Errungenschaften des letzten Jahrhunderts über Bord werfen und mindestens das Zehnfache an Toten in Kauf nehmen? Was, wenn sich unter den Toten massig Traumaopfer befinden? Ist das dann der sogenannte Kollateralschaden? Was, wenn es bereits im Frühjahr 2020 zu einer Massenpanik gekommen wäre, gerade WEIL es keinerlei Schutzmaßnahmen gab? Und was, wenn unter all den Traumaopfern zahlreiche gewesen wären, die mit einer massiven Todesangst qualvoll ersticken? Ist diese panische Angst in dem Fall zu vernachlässigen?

Abschließend:

Am 20. Februar 2021 legten Sie der Tagesschau nahe, was deren Aufgabe sei. Siehe:

Da die Originale gelöscht wurden, hier der Screen

Ich möchte nicht anmaßend klingen, aber Ihre Aufgabe als Therapeutin ist es, in der Pandemie solide und neutrale Sicherheiten und Unterstützung anzubieten. Sie hätten beruhigend auf Opfer einwirken können, anstatt auf Twitter und Co – darf ich es sagen? – monatelang einen Rebellen-Aufstand zu leisten.

Es ist noch gar nicht so lange her, als ich erbost über das Vorgehen der Skeptiker war, weil diese sie als Verschwörerin hinterleuchtet und harsch kritisiert haben. Heute aber empfinde ich grenzenlose Scham, wenn ich mir meine eigene Naivität vor Augen führe.

Sie, die Expertin der Dissoziativen Identitätsstörung, sind für mich nicht mehr von den Hardcore-Querdenkern zu unterscheiden und ich möchte mich in jeder, wirklich in jeglicher Hinsicht davon distanzieren, wenn Sie in dieser destruktiven Weise die Coronamaßnahmen kritisieren, um (angeblich?) Menschen mit einer Traumafolgestörung, – an der auch ich leide, – zu schützen!

… und ich bin mir sicher, – SEHR sicher – dass ich nicht die einzige Betroffene bin, die sich entschieden distanziert.

Marvelous

Nachtrag am 08.12.2021

Frau Huber hat inzwischen ihren Twitteraccount komplett gelöscht und einen neuen – professionellen – Account angelegt. Mit diesem neuen Account folgt sie zwar erneut, so wie damals, allen bekannten Querdenkern und Corona-Leugnern, aber daraus kann man nichts ableiten, da sie dieses Mal auch Herrn Drosten und anderen Wissenschaftlern folgt.  
 
Persönlich hoffe ich, dass die Löschung des damaligen Accounts ein Zeichen dafür ist, dass die Kritik vieler Menschen Früchte trägt. Aber die Hoffnung ist, zugegeben, sehr gering.
 
Marvelous

24 Kommentare

  • Mann-Rentz, Dr. med. Andrea

    Danke!!

  • Klasse! Vielen Dank…

  • 👍eine gute Therapeutin beruhigt die Menschen und übt mit ihnen, die Maske aufzusetzen. Ich denke, es geht ihr so wie vielen der Querdenkerfrsktion die eigene narzisstische Verletzung/Persönlichkeitsstruktur kommt in Pandemiezeiten zum Vorschein und steuert das Denken.

  • Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag.

  • Vielen Dank für den Artikel den sollten viele lesen. Ist sehr wichtig.

  • Frau Huber “als Koryphäe in ihrem Fachgebiet”… Da liegt auch schon der Hase im Pfeffer.

    Frau Huber hat sich mit ihren wichtigen Arbeiten in den Bereichen “Traumafolgestörungen” bei Frauen und Kindern sicher ein Bundeskreuz verdient. Da gebe ich allen und allem Recht.

    Aber:

    Als ehemalige Frauenhausfrau mit Kindheitserfahrungen im einem deutschen Frauenhaus, die Frau Huber
    und ihre Arbeit schon sehr lange beobachtet, habe ich diese unkritische Verehrung als “Übermutter” oder
    “SuperTherapeutin” nie nachfolziehen können. Und dies zeigt sich nun wieder in dieser Coronakrise.
    Frau Huber ist als studierte Psychologin eine Sozial- und Geisteswissenschaftlerin und ihre Bewertungen
    der Corona-Pandemie sind daher IHRE EIGENEN rein SUBJEKTIVEN Bewertungen. Ihre “Fähigkeiten” eine
    virale Erkrankung und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen und Gefahren einzuschätzen,
    zeigen -mal wieder!- deutlich ihre nicht nur fachgebundenen Grenzen.

    1. Die Fähigkeiten ihrer Großmutter eine Lungenentzündung den Schrecken zweier Weltkriege
    unterzuordnen ist schön für SIE und ihre GROßMUTTER – kann aber nicht von der gesamten
    Bevölkerung erwartet werden
    2. Als Psychologin ist sie einfach nicht in der Lage Risiken und Gefahren einer Pandemie
    hinreichend einzuschätzen:
    Eine COVID-Pandemie mit zahlreichen schwerkranken oder verstorbenen Menschen zu verharmlosen
    und einen habilitierten Virologen (Drosten) als “Oberlehrer” abzuwatschen, zeigt für mich immer
    wieder wie weit es mit ihrer Sensibilität nun wirklich her ist…. abgesehen von ihrem mangelnden
    Fachwissen im medizinischen Bereich.

    Frau Huber, sind Sie schon so überschwemmt von “sexuellen Gewalthandlungen”, dass Ihnen jegliches Gefühl
    für andere schlimme Erlebnisse abhanden gekommen ist?

  • Entschuldigung: Es muss natürlich “nach V ollziehen” heißen. Tippfehler…

  • Hallo, ich bin auch B e t r o f f e n e von verschiedenem ( Dissoziation usw, Einzelheiten tun glaube, nicht viel zur Sache, aus jedem lässt sich ein Ego Thema machen). Ich , mit “linkem”, ursprünglich esoterisch- kritischem..Hintergrund usw., bin entsetzt wie hier auf Frau Huber eingedroschen wird. Auch ich habe in bestimmten Punkt Kritik an der “Therapeutenszene”,aber doch nicht so! Klar , auchich kann mich immer irren, und ich halte Euch “Skeptiker”für bewusst , halb- oder unbewusst ein “U Boot”der BIG-Pharmaindustrie( auch wenn diesen Begriff, das mit dem U Boot von jemand übernahm, ich fand ihn passend). IHR gebt vor, wissenschaftlich zu sein, sachlich, kritisch, aber Eure Kritik empfinde als billig, anmaßend, über Dinge polemisch herziehend, von denen Ihr nicht wirklich Ahnung habt.

    • Ich gehöre nicht zu den Skeptikern. Wenn Sie Probleme mit den Skeptikern haben, richten Sie bitte Ihre Kritik an den entsprechenden Verein. LG Marvelous

    • Sehr geehrte Frau oder Herr Haberlandt,

      natürlich sind deine Kritikpunkte an der Pharmaindustrie berechtigt und in vielen Fällen auch sehr richtig!
      Auch möchte ich mich jetzt in diesem Forum NICHT weiter zum Thema COVID äußern!

      Aber:

      Es gibt auch Menschen, die nicht über ein soo gutes Immunsystem verfügen

      ODER

      nicht die nötigen Kenntnisse haben, welche ALTERNATIVEN es noch im Kampf gegen eine virale Erkrankung geben könnte.

      Möchtest Du wirklich ALLEN Menschen -und dazu gehören auch alle Kinder auf der ganzen Welt!
      zumindest diesen (Impf-)schutz nicht gönnen?

  • Ich bin auch Betroffene. Die Kritik schießt meines Erachtens komplett über das Ziel hinaus und klingt wie die Abrechnung von jemandem, der sich persönlich verletzt fühlt.
    Wo wären wir DIS Leute ohne Frau Huber? Sie war die erste und einzige, die Jahrzehnte für die Anerkennung “multipler Persönlichkeiten” in Europa kämpfte. Ohne Frau Huber wären wir weiterhin als Shizos behandelt oder Spinner abgetan worden. Für viele Ärzte und Therapeuten sind wir heute noch Freaks. Wie viele von uns scheitern bei der Durchsetzung unserer Interessen in Gerichtsprozessen, bei Kranken- und Pflegekassen. Wie viele wären froh, hätten Sie Frau Huber als Gutachterin oder Therapeutin zur Unterstützung.
    Die Skeptiker sind für mich auch nur eine Gruppe narzisstisch gestörter Idioten, die sich in Szene setzen wollen und jede Woche eine neue “bunte Kuh” durchs Dorf treiben. Zur Lösung, nämlich Versorgung der Betroffenen, tragen die genau so wenig bei, wie die Seitenbetreiber*in. Enttäuscht von Frau Huber? Wie kann ich von einem Promi enttäuscht sein, zu dem ich keinen persönlichen Kontakt habe? Das ist wie enttäuscht sein von Angela Merkel. Weil eine Person nicht das äußert was man gerne hätte, sich nicht persönlich mit jemandem auseinander setzt, ist diese dann schlecht und falsch? Das Frau Huber in Hessen genauso gefährdet war, wie der getötete CDU-Politiker Lübcke, es öffentliche Morddrohungen gegen sie gab, Fahndungen liefen etc. konnte man genügend in den sozialen Netzwerken und bei der HNA lesen. Aber das interessiert ja hier niemanden. Nur Eure persönlichen Befindlichkeiten, weil eine Frau, die im Gegensatz zu uns allen hier, wirklich was geleistet hat, sich nicht so verhält, wie ihr es gerne hättet. Wenn einer von Euch auch nur im Ansatz die Lebensleistung erbracht hat wie Frau Huber ,ehrenamtlich auch nur ansatzweise sich für DIS-Patient*innen so eingesetzt hat, wie Frau Huber, ansatzweise wie Frau Hube Nachwuchstherapeut*innen ausgebildet hat und sich für eine bedarfsgerechte Versorgung von uns so einsetzt, wie Frau Huber, der/die darf auch meckern. Ja, sie ist die Koryphäe in ihrem Bereich. Das nicht anerkennen können nur Neider*innen. Können sieht von unten immer aus wie Arroganz. Ohne Frau Huber wären die ganzen Änderungen im ICD 11 für uns DIS Leute gar nicht aufgenommen worden. Und ich find mega, dass sie den Mut hat die ganzen Pandemie-Maßnahmen zu kritisieren, sich dafür stark macht, dass Betroffene, die nicht geimpft werden können und auf Grund von Trigger keine Masken ertragen können, ein Anrecht auf Versorgung haben. Wenn ich heute lesen, dass die Kritikpunkte, die Frau Huber sicherlich überspitzt, angeblich auf ihrem Twitter-Account hatte, ganz offen in der Welt, Zeit, Bild u.a. Leitmedien zu lesen sind, frage ich mich, was, wenn die von Euch so gehasste erfolgreichste Psychologin Deutschlands doch richtig lag. Sind Prof. Guerot und Prof. Streeck für Euch auch Feindbilder, die ihr abwatschen müsst, nur um Euch besser zu fühlen? Keiner von uns hier kann einer Huber das Wasser reichen. 100 Hubers und den psychisch schwer kranken Menschen in Deutschland ging es weit aus besser als jetzt. 100 Leute von Euch hier und es wäre 100 Mal mehr Mimimi. Selbst was auf die Beine stellen, was gleichwertig ist, dann kann man auch andere kritisieren. Dann auch noch die anzugehen, die überhaupt dafür gesorgt hat, dass es in Deutschland eine Versorgung von uns gab, ist einfach nur selten blöd. Es hat das Niveau von denen, die über Scholz und Co herziehen und tatsächlich glauben, dass diejenigen, über die sie herziehen, das lesen. Das ist typisch DIS mit Borderline. Narzisstisch gestörter Größenwahn. Sonst nix. Redet mal in Eurer Therapie darüber. Das wär dringend notwendig.

    • Ich hoffe, Sie haben sich nun ordentlich “ausgek…” und Ihnen geht es besser?
      Nur ein winziger Hinweis:
      Es gibt in ihrer “Brockenflut” einige Beisätze, die aufzeigen, wo sie politisch anzusiedeln sind. Ich muss leider annehmen, dass Ihre Kritik an mich wegen Frau Huber nur ein Deckmantel ist, unter dem Sie ihre Querdenker-Wut ausagieren.
      Sie sollten bitte auch dringend an ihrer Diagnostik-Manie arbeiten.
      Weniger ist manchmal mehr. 😉

      LG Marvelous

    • Nun ja, Sie antworten ähnlich bitter und angesäuert wie Frau Huber selbst, und : Nein. Frau Huber hat DIS-Personen eben nicht wirklich geholfen, sondern hysterisiert und damit der Psychologie insgesamt einen Bärendienst erwiesen. Ich bin schon sehr lange erschüttert darüber, wie diese Frau in der Therapeut*innenriege eine führende Rolle übernehmen konnte. Ihr Hang zur Esoterik statt evidenzbasierter Psychologie ist schon lange bekannt. Ihre false memory erzeugende “Therapie” hat viele, viele Menschen innerlich zerstört, nicht wenige waren danach nicht mehr fähig, ein selbstwirksames Leben zu führen. Gut, dass sie sich nun endlich selbst entlarvt hat.

      • Hallo Gina, Du sprich sehr Vieles an, was auch ich wahr nehme. Ich befasse mich gerade jetzt die Tage über wieder verstärkt mit Frau Huber und stelle zunehmend fest, dass sie die Möglichkeit der seriösen Therapie und Diagnostik zerstörte, bevor sie überhaupt begann bzw. vertraut gemacht werden konnte.
        Unter anderem hat sie bereits mit ihrem Buch 1995 aus Betroffenen Aliens gemacht.

        Als Wissenschaftlerin kann ich sie inzwischen nicht mehr wahrnehmen. Bestenfalls ist sie eine gute Schriftstellerin, die sich in ihren Büchern als empathische Übermutter präsentiert.

        Gerade jetzt lese ich ihr Buch “Viele Sein” und bin erschüttert.
        Sie sorgte für Jahrzehnte dafür, dass die Diagnose der DIS- Betroffenen niemals so normal akzeptiert wird, wie zum Beispiel die Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass je ein Mensch die Existenz der Borderline-Erkrankung in Zweifel zog. Bei der Dissoziativen Identitätsstörung passiert das ständig. Und das…
        … haben wir alle – die Betroffenen – unter anderem auch dieser Frau zu verdanken.

  • Es dauerte eine Weile bis ich alles gelesen hatte. Ich frage mich auch, welche Expertisen die Kritiker*innen vorzuweisen haben. Krank sein ist jedenfalls keine. Lächerlich die Erwartungshaltung, dass Promis sich mit einem Beschäftigen müssen. Tun sie dies nicht, ist man eingeschnappt. Nur, wer im realen Leben nichts erreicht, braucht so eine Aufmerksamkeit. Ich frage mich zudem, was die DSVGO zur unerlaubten Nutzung der Bilder im Abriss oben zusagen hat.

    • Werter Robert, braucht man tatsächlich irgendeine Form der Expertise, um einen Menschen zu kritisieren, der in der Öffentlichkeit steht und der in der Fülle und dem Ausmaß fast schon Querdenker-Propaganda verbreitet? Ich dachte ernsthaft, dazu reicht der normale Menschenverstand aus. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. MfG Marvelous

    • Äh,…..
      Und die Expertise von Herrn Professor Drosten reicht nicht aus???
      Was bitte haben SIE für eine Qualifikation?

  • Bitte schaut euch aktuell an was sie bei LinkedIn schreibt. Die Frau ist inzwischen komplett abgedriftet!
    Was nicht heißt das sie früher sehr viel für traumatisierte Menschen getan hat das spricht ihr niemand ab. Das war richtig und wichtig umso schlimmer ist das jetzt.

  • Liebe Marvelous , aus Ihnen spricht Manipulation und Kränkung. Siedeln Sie doch die Leute politisch an wo Sie wollen. Dadurch erhalten Sie zwar gefühlt kurzfristig mehr Sicherheit aber geben Sie den Gedanken auf irgendwas kontrollieren zu können. Sie machen auf mich den selben Eindruck wie von Fr.Hösch beschrieben. Sie rechnen irgendwas ab und unterstreichen (möchte fast sagen drohen) sogar mit irgendwelchen wackeligen Hypothesen, dass Sie wissen ,wer wie politisch eingestellt ist. Klingt ein wenig wahnhaft.Und nu? Kommt jetzt der Geheimdienst und beseitigt die Störenfriede die ihre Meinung frei äußern oder gar etwas in Frage stellen? 😉 Fänden Sie gut, oder? 😃
    Wenn ich sowas lese wie “die Querdenker”, wird mir wirklich schlecht..was für einfach strukturierte Kollektiv-Phrasen.
    Aber ich fühle mich jetzt viel sicherer,denn Sie haben ja alles prima im Blick und werden Dank Ihrer prophylaktisch/zwanghaften Beweismittelsammlung, die armen Traumatisierten vor der Schwurbelkönigin retten.
    Wissen Sie, wir werden wahrscheinlich nie herausfinden was von dem was uns aufgetischt wird der Wahrheit entspricht. Aber jeder Mensch hat die Möglichkeit seinem eigenen, inneren Wertesystem zu folgen und das ist auch gut so. Das bedeutet aber nicht, dass dafür über Leichen gegangen werden muss. Wenn sich jemand entscheidet sich nicht mit einem MRNA Impfstoff impfen zu lassen, ist das eine rein persönliche Geschichte.Er schadet niemandem damit.Und nun kommen Sie bitte nicht mit dem Argument, ein geimpfter Mensch sei weniger ansteckend. Das ist einfach nicht wahr.
    Man kann unterschiedlicher Meinung und trotzdem Freunde sein.Das geht.Sprich, Sie könnten weiter zu Frau Huber gehen wenn Sie freie Meinungsäußerung ertragen könnten und sich nicht persönlich angegriffen fühlten.

  • Anke Heitland

    Ehrlich gesagt frage ich mich was diese ganze Diskussion hier soll:

    1. Es GIBT Menschen, die Michaela Huber
    PERSÖNLICH begegnet sind oder sie
    als THERAPEUTIN kennengelernt haben.
    2. Meiner Beobachtung nach sind ALLE diese
    Menschen durchaus in der Lage eine
    differenzierte Beurteilung ihrer Arbeit:

    1. Veröffentlichungen, Fachbücher, etc.
    2. Arbeit als Therapeutin
    3. Arbeit als Ausbilderin

    zu leisten. Dabei wird auch immer wieder
    BETONT, dass Frau Huber in Deutschland
    in der Arbeit mit ” TraumapatientInnen”
    eine durchaus wertvolle Arbeit geleistet
    und sich damit sicher ein Bundeskreuz
    hat!!! Sicher ist sie in Deutschland eine der
    führenden TraumatologInnen.

    Da es aber NEBEN Frau Huber auch noch andere – durchaus mindestens ebenso empathische und sachkundige – Psychologen
    und Psychiater in Deutschland gibt, die teilweise noch andere Beobachtungen machen und zu anderen Einschätzung kommen, sind KRITIKEN meiner Meinung
    nach auch immer berechtigt. Und -by the way-
    wer keine Kritiken annehmen und bearbeiten möchte und kann, tja…was soll Herr und Frau
    PatientIn und Arzt- oder Psychologischer Psychotherapeuten KollegIn dann noch dazu
    sagen????

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